Die Probleme beim Namen nennen

Müll ist nicht gleich Müll. Wenn wir uns den Müll im Wald anschauen, können wir ihn differenzen.

  • Es gibt Müll der unabsichtlich verursacht wird. Etwas was aus der Tasche fällt oder vom Wind verweht wird.
  • Es gibt den bewusst verursachten Müll. Ein weggeschmissenes Taschentuch, die Verpackung eines Müsli-Riegels o.ä.
  • Es gibt den wilden Müll. Dabei handelt es sich oft um große Mengen Müll die bewusst und illegal im Wald entsorgt werden.
  • Sehr oft findet sich auch Glas in Form von Pfandflaschen im Wald. Begleitet werde diese meistens durch Kronkorken und ähnliche Verschlüsse.
  • Und dann gibt es die Zigarettenkippen. Von der Menge her der größte Müll im Wald und leider auch einer der problematischsten.

Welchen Müll wir auch immer finden, er hat im Wald nichts zu suchen. Um den Müll zu vermeiden, brauchen wir verschiedene Strategien.

  • Wilder Müll muss konsequent gemeldet werden in der Hoffnung, dass der Verursache ermittelt werden kann. Bei wildem Müll handelt es sich um eine illegale Entsorgung.
  • Pfandflaschen und Kronkorken im Wald zu hinterlassen ist dumm und unnötig. Beides kann dem Recycling Kreislauf zugeführt werden, für Pfandflaschen gibt es sogar Geld. Hier braucht es ein anderes Bewusstsein und eine andere Haltung bei den Verursachern.
  • Zigarettenkippen sind Sondermüll. Sie enthalten Giftstoffe und sind von der Natur nicht abbaubar. Zigarettenkippen verseuchen die Umwelt. Auch hier braucht es ein anderes Bewusstsein und eine andere Haltung bei den Verursachern.
  • Bewusst verursachter Müll kann durch mehr Müllbehälter und ein anderes Bewusstsein vermieden werden. Aufklärung kann den Müll reduizieren.
  • Für den unbewusst verursachten Müll gibt es dann noch nicht Waldameisen. Und eine Waldameise kann jeder sein, der Müll wahrnimmt, aufhebt und entsorgt.

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